Hohe Stromproduktion dank nassem Sommer

Do, 18. Jun. 2015

Die Kraftwerk Amsteg AG hat im vergangenen Jahr 15 Gigawattstunden weniger produziert als im Rekordjahr 2013. Die öffentliche Hand profitiert mit rund 7,6 Millionen Franken.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden im Kraftwerk Amsteg 483 Gigawattstunden Einphasen-Bahnstrom (154 Gigawattstunden im Winter und 328 im Sommer) produziert und an die SBB abgegeben. Dies entspricht 107,4 Prozent des Zehnjahresmittels von 2004 bis 2013. Aufgrund der hohen Niederschlagsmengen im Sommer und im November konnte gegenüber dem zehnjährigen Mittelwert 33 Gigawattstunden mehr produziert werden. Gegenüber dem Spitzenvorjahr wurde im Jahr 2014 jedoch 15 Gigawattstunden weniger Bahnstrom erzeugt.
Dank geringeren Jahreskosten (vor allem für Abschreibungen und Finanzaufwendungen) und hoher Produktion fiel der Gestehungspreis 2014 tiefer aus als der Mittelwert der letzten 10 Jahre. Der Gestehungspreis der Energie lag bei 6,14 Rappen pro Kilowattstunde. Der Mittelwert der Jahre 2004 bis 2013 betrug 7,48 Rappen pro Kilowattstunde.

Mehr dazu im UW vom Samstag, 20. Juni 2015.

Doris Marty

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