Studie misst Aufschwung im Urserntal

| Do, 26. Nov. 2015

Mehr Logiernächte, steigende Bevölkerungszahl: die Mehrzahl der gemessenen Indikatoren zeigen nach oben. So das Resultat einer von der Urner Kantonalbank in Auftrag gegebenen Studie zum Wirtschaftswachstum im Urserntal. Kritisch zu beobachten gelte es aber die Immobilienpreise und die Verschuldung der Gemeinden.

Einen «Realitätscheck» für die wirtschaftliche Entwicklung im Urserntal, dieses Ziel verfolgte eine von der Urner Kantonalbank in Auftrag gegebene Studie von Ecoplan. Das Resultat: Das Urserntal hat sich in den Jahren 2005 bis 2014 trotz hartem Wettbewerbsumfeld gut behauptet. Die meisten Indikatoren weisen positive Tendenzen auf: Die Logiernächte folgen dem ausgebauten Hotelangebot mit einer «erfreulichen Zunahme», wie es in einer Medienmitteilung zur Studienpräsentation heisst. Auch die Umsatz- und Beschäftigungszahlen in der Tourismusbranche zeigen generell nach oben. Seit dem Winter 2011/12 zeigen laut Studie auch die Besucherzahlen im Skigebiet kontinuierlich an. Mit dem Wachstum in der Tourismusbranche entwickelt sich auch die Bevölkerungszahl in Andermatt und die Zahl der Arbeitsplätze im Urserntal. Die Preisentwicklung bei den Immobilien gelte es hingegen weiterhin kritisch zu beobachten, heisst es in der Mitteilung. Im Vergleich zum restlichen Kanton Uri wie auch zur Schweiz sind die Preise für Eigentumswohnungen in Andermatt überdurchschnittlich angestiegen. Eine «aufmerksame Beobachtung» empfiehlt sich laut Mitteilung bezüglich des weiteren Verlaufs der Nettoverschuldung der Gemeinden, insbesondere von Andermatt.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 28. November 2015.

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Kommentare

Wenn Aufschwung auch dejenige misst, der jeweils die Schneehöhe im Winter frisst, dann kann ich jetzt schon sicher sein, der Wert wird sicher nicht zu klein.

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