400 Personen bei Übung erfolgreich evakuiert

| Sa, 27. Feb. 2016

Bei einer gross angelegten Rettungsübung wurden am Samstag 400 Zugpassagiere aus dem Gotthard-Basistunnel evakuiert. Die Übung verlief erfolgreich und wie geplant, teilen die SBB mit.

Ein Intercity-Neigezug (ICN) mit 401 Passagieren an Bord ist bei seiner Fahrt in den Süden nach einer Störung zwischen der Multifunktionsstelle Faido und dem Südportal stehengeblieben - so sah es die Übungsanlage der SBB vor. Weil es dem ausgerückten Lösch- und Rettungszug aus technischen Gründen nicht gelingt, den ICN abzuschleppen, müssen die Passagiere im Zug auf einen Evakuationszug warten. Dieser fährt von Süden in die Gegenröhre ein. Nach dessen Eintreffen begeben sich die Passagiere über einen Querschlag in den Evakuationszug und werden zurück in den Norden nach Altdorf zu gebracht. Das Szenario konnte planmässig abgewickelt werden, wie die SBB mitteilen. Die Evakuierung konnte ohne Zwischenfälle, sicher und geordnet durchgeführt und in etwas mehr als den geplanten neunzig Minuten abgeschlossen werden. Die detaillierte Auswertung der Rettungsübung erfolgt in den nächsten Wochen.

Die SBB führen zusammen mit der ATG und den Rettungskräften der Kantone Uri, Tessin und Graubünden insgesamt zwei Stabs- und vier Rettungsübungen durch. Ziel der Rettungsübungen ist, die erarbeiteten Alarmierungspläne, Evakuierungs-, Rettungs-, und Störungskonzepte auf ihre Tauglichkeit in der Praxis zu prüfen. Das erfolgreiche Absolvieren der Übungen ist eine Voraussetzung, damit die SBB vom Bundesamt für Verkehr die Betriebsbewilligung für den Gotthard-Basistunnel erhalten. Die vierte und letzte Rettungsübung findet am 19. März statt.

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