Die SBB ziehen eine positive Zwischenbilanz

| Sa, 06. Mai. 2017

Die Inbetriebnahme des Basistunnels hat sich positiv auf den Bahnverkehr auf der Gotthardachse ausgewirkt. Die SBB sehen aber noch Verbesserungspotenzial.

Seit dem 11. Dezember 2016 ist der Gotthard-Basistunnel (GBT) fahrplanmässig in Betrieb. Bis Ende April sind 7024 Personen- und 10 706 Güterzüge durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt gefahren. Wie die SBB an einer Medienkonferenz am Freitag, 5. Mai, in Arth-Goldau mitteilten, hat sich die Nachfrage seit Inbetriebnahme des GBT im Intercity- und Eurocityverkehr um rund 30 Prozent erhöht. Dafür sei die Nachfrage auf der Panoramastrecke generell stark zurückgegangen. Von den insgesamt 17 730 Zügen, die seit Inbetriebnahme des Tunnels bis Ende April auf der Gotthardachse verkehrten, fuhren 99 Prozent regulär durch den GBT. 35 Personen- und sieben Güterzüge mussten aufgrund von Störungen über die Gotthard-Panoramastrecke umgeleitet werden. Nachholbedarf sieht die SBB vor allem noch bei der Pünktlichkeit.

Mehr dazu in der UW-Ausgabe vom 6. Mai 2017.

UW

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