Bundesgericht muss über Tötungsdelikt in der «Mühle» entscheiden

| Mo, 10. Jul. 2017

Das Bundesgericht wird sich abschliessend mit dem Tötungsdelikt befassen, welches im März 2013 im Restaurant zur Mühle in Schattdorf begangen wurde. Nach vorliegen des schriftlichen Urteils des Urner Obergerichts hat die Staatsanwaltschaft angekündigt, Berufung einzulegen.

Im März 2013 wurde der Wirt des Restaurants Mühle in Schattdorf durch einen Gast mit zwölf Stichen mit einem Küchenmesser umgebracht. Das Obergericht qualifizierte die Tat als vorsätzliche Tötung und Diebstahl, und verurteilte den geständigen Täter, einen 56-jährigen Urner, zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe.
Nun liegt das schriftliche Urteil vor und es zeichnet sich ab, dass das Bundesgericht das letzte Wort zu dem Fall sprechen wird. Denn die Staatsanwaltschaft wird Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts einlegen, wie Oberstaatsanwalt Thomas Imholz auf Anfrage bekannt gibt. «Aus Sicht der Staatsanwaltschaft handelt es sich bei der Tat klar um einen Raubmord», hält er fest.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 12. Juli 2017.

Mathias Fürst

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Kommentare

Der Rechtsstaat ist unverzichtbar. Aber wenn die Staatsanwaltschaft bei einem Weiterzug an das Bundesgericht unterliegt, dann sollte der Verantwortliche der Staatsanwaltschaft auch die daraus erwachsenden Kosten übernehmen. Der Tötungsfall "Mühle" hat den Steuerzahler schon genügend gekostet und wäre meines Erachtens gerecht gewesen! Alles andere war Juristenfutter.

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