Gezielte Unterstützung statt Giesskannenprinzip beim Deutschunterricht

| Di, 19. Dez. 2017

Der Regierungsrat will die Gemeinden bei der Finanzierung des Unterrichts in Deutsch als Zweitsprache (Daz) für Kinder aus dem Asyl- und Flüchtlingswesen umfassender entlasten. Dafür werden die entsprechenden Pauschalbeiträge in der Schülerpauschale gestrichen.

Im Rahmen der Gesamtschau Asylwesen hat der Regierungsrat die Bildungs- und Kulturdirektion beauftragt, eine neue Lösung zur Finanzierung des Unterrichts in Deutsch als Zweitsprache (DaZ) für Kinder aus dem Asyl- und Flüchtlingswesen zu erarbeiten. Nun liegen die entsprechenden Eckwerte vor, wie der Regierungsrat mitteilt. Bislang flossen die Kantonsbeiträge des Kantons an den DaZ-Unterricht in die Schülerpauschale ein. Neu sollen nur noch jene Gemeinden entlastet werden, welche tatsächlich DaZ-Kosten geltend machen. Diese Kosten sollen dafür künftig vollständig vom Kanton übernommen werden. Die Schülerpauschalen würden im Gegenzug um 20 Franken pro Kind sinken. Der Vorschlag soll im nächsten Halbjahr in die Vernehmlassung geschickt werden, darüber entscheiden wird schliesslich der Landrat.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 20. Dezember 2017.

 

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Kommentare

"Dafür werden die entsprechenden Pauschalbeiträge in der Schülerpauschale gestrichen." Das sagt alles. Wieder eine versteckte Sparübung des Kantons zu Lasten der Gemeiden. Landrat, merkst du was?

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