Die Nacht, in der der weisse Tod kam

| So, 28. Jan. 2018

Elf Tote und unermesslicher Sachschaden: So lautete die traurige Bilanz der Lawinenniedergänge in Uri in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 1968.

Einen Januar wie in diesem Jahr hat es in Uri schon lange nicht mehr gegeben. Regen, Schnee und Schlamm hielten die Bevölkerung in Atem. Im Oberland waren mehrere Dörfer tagelang von der Aussenwelt abgeschnitten; in Gurtnellen legte eine Schlammlawine den Verkehr auf der Autobahn vorübergehend lahm; am Oberalppass knickten Fahrleitungs- und Signalmasten der Matterhorn Gotthard Bahn infolge einer Lawine ein; und in Altdorf geriet ein Hang bedrohlich ins Rutschen. So dramatisch sich die Schadensereignisse der letzten Tage auch anhören: Im Vergleich zur Schreckensnacht vom 26. auf den 27. Januar 1968 waren sie harmlos. In dieser unheilvollen Nacht vor 50 Jahren donnerten allein zwischen Gurtnellen und Göschenen über 30 Lawinen ins Tal. In Spiringen und Silenen forderten die Schneemassen sogar elf Menschenleben.

Mehr dazu in der UW-Ausgabe vom 27. Januar 2018.

Simon Gisler

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