Andermatt plant ein künstliches Eisfeld

| Mi, 02. Mai. 2018

Die Gemeinde Andermatt möchte in Zukunft wieder ein Eisfeld sicherstellen – nachdem ein solches vergangenes Jahr nicht zustande gekommen war. An der offenen Dorfgemeinde legt sie daher ein Kreditbegehren in Höhe von 240’000 Franken vor.

Einst wurden in Andermatt zwei bis drei Eisfelder betrieben, heisst es in der Botschaft zur Gemeindeversammlung. Teils kümmerten sich auch Private oder Freiwillige darum. Das Bedürfnis sei nach wie vor da. Nicht jedoch mehr das Angebot. «Leider konnte aus verschiedenen Gründen kein nachhaltiges, lückenloses Angebot generiert werden», lautet es in der Botschaft.

Doch nun will die Gemeinde künftig ein Eisfeld sicherstellen. Daher plant sie ein künstliches Eisfeld – ein Natureisfeld wäre zwar billiger, aber bezüglich Zeitaufwand und Witterungsanfälligkeit problematischer. An der offenen Dorfgemeinde legt sie darum ein Kreditbegehren über 240’000 Franken vor. Damit sollen Infrastrukturelemente für das künstliche Eisfeld finanziert werden: Eismatten, Holzbanden und Unterbaukonstruktion sowie die Arbeitsleistungen für die erste Inbetriebnahme.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 5. Mai 2018.

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Kommentare

Künstliches Eisfeld: doppelt so teuer, halb so lustig! Ich habe das böse Spiel des Gemeinderates schon längst durchschaut. Das ist so geplant. An einem künstlichen Eisfeld hat niemand Interesse! Somit kann der Gemeinderat beaubten, dass es auch kein Richtiges braucht.
Ein kunsteisfeld ist nicht ein kunststoffeisfeld! Es ist ein eisfeld aus echtem eis, welches künstlich gekühlt wird.
Ein Kunsteisfeld? Das darf doch nicht wahr sein! Man wird doch in Andermatt jemanden finden, der sich um ein Natureisfeld kümmert, oder? Beim Tennisplatz hinten ist es doch schattig genug!
Es wird echtes eis sein, welches gekühlt ist. In diesem gall spricht man von einem kunsteisfeld.
Wir sind Zeitwohnungsbesitzer und grossee Andermatt-Fans. Unsere Familie verbringt jede freie Minute im schönen Urserental. Wir unterstützen das lokale Gewerbe, fahren viel Ski und wandern gerne in der Region. Aufgrund des Reglements über den Tourismus in den Gemeiden Andermatt, Hospental und Realp zahle ich, wie viele andere, eine jährliche Beherbergungsgebühr (Artikel 10) von CHF 1176.- (CHF 14.- pro m2). Gem. Artikel 15 muss der Ertrag aus den Beherbergungsgebühren vollumfänglich im Interesse der Geldgeber verwendet werden. In den letzten Jahren wurde der Gemeinderat dem keineswegs gerecht, was wir mehrmals schriftlich beanstandeten. Eine plausible Rückmeldung haben wir leider nie erhalten. Wir begrüssen den Entscheid für ein Eisfeld, allerdings nicht für ein künstliches! Wir sind der Meinung, dass eine Top-Winterdestination sich ein richtiges Eisfeld leisten soll. Für sowas zahlen wir gerne einen Beitrag.
Der begriff Künstliches eisfeld sorgt anscheinend für verwirrung. Der unterschied zu einem natureosfeld ist, dass das kunsteisfeld gekühlt ist. Das eis besteht wie beim natureisfeld aus gefrohrenem wasser. Das problem beim natureisfeld ist, dass ein warmer tag die ganze arbeit der vorbereitung vernichten kann. Beim kunsteis besteht dieses risiko erst bei temperaturen ab ca. 10 grad. So eine einrichtung ist zwar teuer, aber wie sie richtig geschrieben haben zahlen sie ja einen stattlichen betrag an den tourismus. Übrigens, als der kunstschnee aufkam war man auch erst skeptisch und nun findet man ihn auf sehr vielen pisten.
Selbst in Göschenen ist es möglich ein richtiges Eisfeld bereitzustellen. Wieso also ein künstliches Eisfeld in Andermatt auf 1444 müM? Wenn dann aber richtig!

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