21 Fussballfelder für zweite Röhre

Viel wird über Verladestationen diskutiert. Nun nimmt das Bundesamt für Strassen (Astra) Stellung zum Landbedarf beim Bau einer zweiten Röhre. Er beläuft sich in Göschenen auf 150'000 Quadratmeter.  
01.12.2015

Es ist eines der grossen Themen im Abstimmungskampf rund um die zweite Röhre: Die Landflächen, die bei einem Nein zum neuen Tunnel für Verladestationen genutzt würden. Bis zu 135'000 Quadratmeter wären in Uri und Tessin für die Verladestationen notwendig. Die «Schonung der Landschaft» ist denn auch eines der Hauptargumente der Befürworter. Nun zeigt sich: Auch der Bau einer zweiten Röhre bindet in Uri beträchtliche Landflächen. Gemäss Bundesamt für Strassen (Astra) beträgt der gesamte Landbedarf in Göschenen 150'000 Quadratmeter. Das entspricht der Fläche von 21 Fussballfeldern. Im Tessin sind nochmals rund 220 000 Quadratmeter Land nötig. Ein Grossteil der Flächen sei indes bereits überbaut oder asphaltiert, betont das Astra. In einem weiteren Bericht hält das Astra zudem fest, dass der Gotthardtunnel ohne Vollsperrung bis 2035 betrieben werden kann. Der Tunnel – und insbesondere die Zwischendecke – sind besser im Schuss als gedacht. Die nötigen Überbrückungsmassnahmen könnten deshalb im Rahmen der normalen Sperrnächte durchgeführt werden.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 2. Dezember 2015.

Ralph Aschwanden


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