Disentis sagt Ja zur Skigebietsverbindung mit Sedrun

Disentis hat Ja zur Skigebietsverbindung mit Sedrun und damit auch Andermatt gesagt. Bei der Abstimmung am Sonntag sprachen sich 68 Prozent der Stimmbevölkerung dafür aus. Doch auch Tujetsch muss noch abstimmen.
28.11.2016


Meistgelesen

  • 01Wenn der Uristier die Brasilienflagge ziert
  • 02Wegen stark eingeschränktem Sichtfeld in Kontrolle hängengeblieben
  • 03Gemeinderat sagt Nein zum Kunstrasenprojekt
  • 04Gotthardtunnel acht Nächte gesperrt
  • 05Neue digitale Umgebung fürs «Urner Wochenblatt»
  • 06Peter Tresch ist neuer Landratspräsident
  • 07Bevölkerung droht mit Bürgeraktion

68 Prozent der Disentiser Stimmbevölkerung haben für die geplante Skigebietsverbindung Disentis-Sedrun gestimmt. Das teilt die «Südostschweiz» in ihrem Beitrag vom 28. November mit. Konkret ging es laut der Zeitung bei der Vorlage um die Frage, ob die Gemeinde der Bergbahnen Disentis AG ein Darlehen in Höhe von 2,5 Millionen Franken zusprechen soll. Auch eine Bürgschaft der Gemeinde für den Kredit des Bundes in Höhe von 2,5 Millionen Franken ist nötig, um die geplante Verbindung umzusetzen.

Doch mit Disentis ist erst eine von zwei Hürden genommen, so die «Südostschweiz». Tujetsch hat über das Vorhaben noch nicht befunden. Dort muss der Gemeindevorstand erst noch eine Botschaft zur Mitfinanzierung der Skigebietsverbindung zuhanden des Parlaments vorlegen, bevor die Bevölkerung darüber abstimmen kann. Ohne ein Ja aus Tujetsch gibt es kein grünes Licht für die Skigebietsverbindung.