Regierung will keine Notstrasse nach Bristen

Eine Notstrasse via Frentschenberg nach Bristen wäre machbar. Die Kosten stünden aber in keinem Verhältnis zum Nutzen, findet die Regierung.
13.04.2018


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Eine Notstrasse via Ledi, Frentschenberg nach Bristen ist technisch machbar. Zu diesem Schluss kommt der Regierungsrat in seinem Bericht auf ein Postulat von Rolf Jauch (FDP, Silenen). Andere Linienführungen hätten hingegen verworfen werden müssen. Trotzdem will die Regierung den Bau einer Notstrasse nicht weiterverfolgen. Je nach Ausbauvariante käme der Bau der Notstrasse netto auf 2,9 Millionen oder 6,7 Millionen Franken zu stehen. Dies stehe in keinem Kosten-/Nutzenverhältnis zu den Kosten für eine Noterschliessung im Ereignisfall. Nach dem Ereignis 2017 betrugen die Kosten für die Noterschliessung eine halbe Million Franken. Für die Bristenstrasse steht mittelfristig ein Sanierungsbedarf von rund 13 Millionen Franken an.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 14. April 2018.

Mathias Fürst