SP für, SVP gegen Barbara Bär

An den Parteitagen von SP und SVP war die Nomination Barbara Bärs zur Frau Landammann Thema. Während sie von der SP mit grossem Mehr zur Nomination vorgeschlagen wurde, erhielt Barbara Bär in der SVP keine einzige Stimme. Die Parolen zur No-Billag-Initiative fielen in den beiden Parteien einstimmig.
02.02.2018


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Was normalerweise eine Formsache ist, wird in diesem Jahr zum Politikum: die Nomination für das Landammannamt. Turnusgemäss käme als nächstes Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektorin Barbara Bär die Ehre zu Teil, die Urner Regierung anzuführen. Doch nachdem ihre Nomination bereits in der CVP äusserst knapp beschlossen wurde, folgte am Parteitag vom Donnerstag, 1. Februar, die Basis der SVP dem Vorschlag ihrer Parteileitung und nominierte Baudirektor Roger Nager zur Wahl als Landammann. Barbara Bär erhielt in der Abstimmung keine einzige Stimme. Die Parteileitung hatte Barbara Bär nicht zu letzt mangelndes Einfühlungsvermögen gegenüber den Gemeinden sowie mangelnde Führungsqualitäten bemängelt. Kritische Voten zu Barbara Bär gab es auch am gleichzeitig stattfindenden Parteitag der SP. Letzlich wurde sie aber gegen nur eine Gegenstimme zur Wahl vorgeschlagen. Es sei nicht der Wert bei dieser Wahl eine Polemik zu entfachen, lautete der Tenor bei der SP.

Urban Camenzind wurde von beiden Parteien zum Landesstatthalter nominiert. Die Parole zur No-Billag-Initiative fiel in beiden Parteien einstimmig, jedoch gegenteilig. Die SP sprach sich für ein Nein, die SVP für ein Ja aus. Einstimmig Ja sagen beide Parteien zur Finanzordnung 2021.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 3. Februar 2018.