Als es 1998 im Altdorfer Fasnachtsgebälk ziemlich krachte

Eklat beim Austrommeln: Einige Frauen mischten sich unter den von Männern dominierte Umzug und brechen mit der alten Tradition. Das sorgte für böses Blut – und für eine zweite «Üsstrummletä».
11.02.2018


Meistgelesen

  • 01Helikopter kollidiert mit Heuseil - niemand verletzt
  • 02Flurin Riedi verlässt Andermatt-Urserntal Tourismus
  • 03Mehrere Schnellfahrer verzeigt
  • 04So vielfältig wurde der 1. August gefeiert
  • 05Sie konnten ohne Flügel fliegen
  • 06Speed-Rekord für Dani Arnold in der Grandes Jorasses Nordwand
  • 07Gipfelglück mit der einzigen Urner Bergführerin

Vor 20 Jahren ging die Altdorfer Fasnacht traditionsgemäss am Dienstagabend mit der «Üsstrummletä» zu Ende. Dabei brachen erstmals einige Frauen mit ihrer Teilnahme die Tradition, dass «der in Würde begangene Anlass» jeweils nur von Männern zelebriert wird. Männlein und Weiblein zeigten sich dabei nicht sonderlich kompromissbereit und es kam zum Eklat. Einige erzürnte Fasnächtler gingen nach Hause, ohne an der «Üsstrummletä» teilgenommen zu haben. Dies, weil sich die Frauen ihrerseits nicht gewillt zeigten, die jahrelange Tradition weiterleben zu lassen. Jemand, der sich noch gut daran erinnert, ist Anita Schenardi. Sie war eine der Frauen, die sich bei der «Üsstrummletä» weigerte, sich vom Umzug fernzuhalten.

Doris Marty

Mehr dazu im UW vom Samstag, 10. Februar 2018.