Spezielle Ausgangslage vor den Landammannwahlen

Zu den Unterstützern von Barbara Bärs Kandidatur als neue Frau Landammann des Kantons Uri gehört Roger Nager. Er ist gleichzeitig aber auch Konkurrent.
17.02.2018


Meistgelesen

  • 01Wenn der Uristier die Brasilienflagge ziert
  • 02Wegen stark eingeschränktem Sichtfeld in Kontrolle hängengeblieben
  • 03Gemeinderat sagt Nein zum Kunstrasenprojekt
  • 04Gotthardtunnel acht Nächte gesperrt
  • 05Neue digitale Umgebung fürs «Urner Wochenblatt»
  • 06Peter Tresch ist neuer Landratspräsident
  • 07Bevölkerung droht mit Bürgeraktion

Die Wahl des Urner Landammanns und des Urner Landesstatthalters ist normalerweise eine Formsache. Doch die Ausgangslage am 4. März ist speziell, speziell für die FDP. Die SVP Uri beschloss an ihrem Parteitag einstimmig, nicht die offizielle Landammann-Kandidatin Barbara Bär (FDP) zu nominieren, sondern deren Parteikollegen Roger Nager. Auch die CVP Uri tat sich an ihrem Parteitag schwer, Barbara Bär zur Wahl als neue Frau Landammann zu empfehlen. Dieses «orchestrierte und vororganisierte Verhalten seitens der SVP» habe im Kreis der Liberalen keine Begeisterung ausgelöst, erklärt Matthias Steinegger, Präsident der FDP Uri, auf Anfrage. Er spricht von einer «abstrusen» Ausgangslage. Roger Nager, der ungewollte «Herausforderer», gehört zu den Unterstützern von Barbara Bär.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 17. Februar 2018.