Beat Zberg wird es nicht langweilig

Beat Zberg war 16 Jahre lang Radprofi. Nach seinem allerletzten Rennen an der WM vor knapp einer Woche widmet er sich jetzt seiner Familie und dem Alltäglichen. Dann kommt die Tour de Suisse als Direktor, als Streckenplaner 2008.
05.10.2007
Am 30. September stieg der 36-jährige Beat Zberg an den Strassen-WM in Stuttgart zum letzten Mal als Profi vom Rennrad: «Ich habe mir gesagt, wenn ich Schweizermeister werde, trete ich zurück.» Vor drei Monaten war es nach 16 Jahren so weit - nach einem 2. und 3. Platz durfte er in Brugg endlich das Meistertrikot anziehen und sich auf die «Pension» freuen. Beat Zberg, der sympathische Schaffer, war 20 Jahre lang fast jeden Tag auf dem Velo. Jetzt widmet er sich zuerst einmal seiner Frau und seinen beiden Buben.

Das geschenkte Gerolsteiner-Team-Rennrad bleibt vorerst im Keller: «Über die Jahre ist so einiges liegen geblieben - dort ein Nagel, da eine Schraube, und ein Regal wollte ich auch schon längst zusammenbauen.» Im Januar beginnt offiziell sein Mandat als Tour-de-Suisse-Streckenplaner: «Ich freue mich auf diese Herausforderung und vor allem auf die Zusammenarbeit mit Kollege Kurt Betschart.» Am nächsten Freitag wird Beat Zberg von seinem Klub an der VMC-Silenen-Herbstparty zuerst einmal aber offiziell geehrt und gefeiert.


Dazu ein Interview in der gedruckten Ausgabe vom 6. Oktober!

Daniel Regli


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