Der Grosse Burgerrat stimmt dem Kauf zu

Sensationsfund vom Planggenstock bald in Bern: Ohne Gegenstimme empfiehlt der Grosse Burgerrat Bern einen Kredit von 6 Millionen Franken.
27.10.2009
Den beiden Strahlern Franz von Arx und Paul von Känel gelang vor vier Jahren am Planggenstock in der Göscheneralp ein Sensationsfund: Sie bargen aus einer Kluft rund 2,5 Tonnen Mineralien, darunter eine knapp 300 Kilogramm schwere Rauchquarzgruppe mit einer markanten Spitze von rund 1 Meter Länge. Dieser erste Fund soll nun nach Bern ans Naturhistorische Museum verkauft werden.

Entscheid am 16. Dezember

Ein weiterer Schritt für den Kauf der Riesenkristalle hat am vergangenen Montag, 26. Oktober, der Grosse Burgerrat Bern als Eigentümerin des Museums getan. Die 42 Mitglieder empfehlen ohne Gegenstimme zuhanden der Burgergemeinde einen Kredit in der Höhe von rund 6 Millionen Franken.

Davon sollen 4,5 Millionen Franken für den Kauf der Steine aufgewendet werden - den Restbetrag braucht es für bauliche Anpassungen im Museum. Abschliessend über den Kauf befinden werden die 10'000 Stimmberechtigten der Burgergemeinde Bern am 16. Dezember an der Urne.

Auf Anfrage des «Urner Wochenblatt» gibt sich der Präsident der Burgergemeinde Bern, Franz von Graffenried, optimistisch. «Ich vermute, dass dieser Kauf bei den Stimmberechtigten unbestritten ist.» Falls dem Geschäft zugestimmt wird, soll der Kauf der Riesenkristalle im Januar 2010 über die Bühne gehen. Danach werden im Museum die baulichen Massnahmen getätigt. Ab Frühling 2011 soll dann die Ausstellung für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Daniel Regli


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