Isenthal: Vermisstenfall geklärt

Seit dem 18. Juli 1998 wird in Isenthal Margrit Gisler-Gasser vermisst. Die damalige grossangelegte Suchaktion blieb ergebinislos. Im vergangenen September wurde ein Wanderschuh mit Knochenteilen gefunden. Durch eine DNA-Analyse konnten diese der vermissten Frau zugeordnet werden.
05.01.2001
Die Vermisste hatte sich am 18. Juli 1998 ins Gebiet Bärchi in Isenthal auf Pilzsuche begeben und kehrte nicht zurück. Ein Tag später wurde das von ihr benutzte Auto gefunden. Die Bevölkerung wurde ersucht, Hinweise zum Verbleib der Vermissten zu melden. In den Tagen und Wochen nach ihrem Verschwinden suchten Suchtrupps, Helikopter, Flächensuchhunde die vermisste Frau. Auch Polizeitaucher versuchten vergeblich, die verschwundene Person an möglichen Orten des Vierwaldstättersees ausfindig zu machen.

Knochenfund in Seedorf

Ende September 2000 fand eine Passantin am südlichen Seeufer des Vierwaldstättersees in Seedorf im Bereich des so genannten Mississippi ein Wanderschuh mit Knochenteilen, teilt das Polizeikommando Uri im Bulletin vom 5. Januar mit. «Aufgrund einer DNA-Analyse durch das Institut für Rechtsmedizin in Zürich können diese Knochenteile mit Sicherheit der vermissten Frau zugeordnet werden», heisst es. Doch die Umstände, die zum Tod der Frau führten, bleiben weiterhin ungeklärt.

Markus Arnold


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