Pilotenfehler führte zu Heli-Absturz im Erstfeldertal

Beim Absturz eines Helikopters im Erstfeldertal im Sommer 2013 kamen vier Menschen ums Leben. Der Schlussbericht der Flugunfalluntersuchung geht von einem Pilotenfehler aus. Der Pilot habe eine risikobehaftete Flugtaktik gewählt.
14.12.2016

Es war ein Unfall, der den Kanton Uri im Sommer 2013 erschütterte, kamen dabei doch vier Urner ums Leben. Der Absturz eines Helikopters, der von der Leutschach- zur Kröntenhütte unterwegs war, gab aber auch Rätsel auf: An jenem Tag herrschte bestes Flugwetter, ausserdem war der Pilot erfahren und kannte sich im Gebiet gut aus. Nun liegt der Abschlussbericht der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) vor. Darin werden technische Ursachen für den Absturz ausgeschlossen. Der Unfall sei mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass der Pilot in einer Rechtskurve und nahe dem Gelände die Kontrolle über den Helikopter verlor und dieser in der Folge mit dem Gelände kollidierte. Die risikobehaftete Flugtaktik des Piloten – nahe am Gelände zu fliegen – habe zur Entstehung des Unfalls beigetragen, steht im Bericht.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 17. Dezember 2016.

Mathias Fürst


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