Die Schulferien haben eben erst begonnen. Doch für die beiden 13-jährigen Urner Ski-Nachwuchsfahrer Fabio Caveng, Erstfeld, und Janine Scheiber, Haldi, hat das neue Schuljahr bereits begonnen. Und wie! Mit einer Outdoor-Sportwoche. Die beiden gehören zum regionalen Leistungszentrum Swiss Knife Valley Skiteam (SKV) und besuchen ab August die erste Talentklasse der Oberstufe Schwyz (siehe Kasten). Nach der Sportwoche haben die beiden drei Wochen Ferien, und dann, ehe die Schule richtig los geht, beginnt Anfangs August bereits das Schneetraining in Saas Fee.
Rauf aufs Brett und los geht's Die Outdoorwoche des SKV-Skiteams und der Talentschule Schwyz startete am vergangenen Montag, 6. Juli, mit einem Wasserplauschtag im Windsurfcenter von Geni Jauch in Flüelen. Paddelboarden, Wakeboarden und Windsurfen standen auf dem Programm. Als besondere Motivation konnten sich die jungen Skisportlerinnen und Skisportler zu Beginn gar mit den beiden Schwyzer Weltcupfahrerinnen Nadja Kamer und Fabienne Suter im Paddelboarding messen. Dabei stellten sich die Nachwuchsathleten alles andere als ungeschickt an. Rauf aufs Brett und los gehts! Auch wenn die meisten von ihnen noch nie auf einem solchen Board standen. Den neuen Cheftrainer des SKV-Skiteams, Ueli Häsler aus Altdorf, erstaunt diese Gewandtheit nicht. «Diese Jugendlichen gehören in ihrer Alterskategorie zu den besten Skisportlerinnen und Skisportler in der Region und gar der Schweiz», so der neue Cheftrainer, der zuvor als Konditionstrainer der Damen-Nationalmannschaft bei Swiss Ski tätig war. Feinmotorik und das Feeling für den Sport seien im Vergleich zu Jugendlichen im gleichen Altern überdurchschnittlich hoch.
Spass hinter dem Motorboot Zwar mochte beim Paddelboarding niemand die Zeit von Nadja Kamer zu unterbieten, aber der eine oder die andere war ganz nahe dran. Ein besonderes Vergnügen bereitete dann das Wakeboarden. Geni Jauch zog die jungen Sportlerinnen und Sportler mit dem Motorboot hinter sich her. Nach einer kurzen «Schonfrist» schraubte er das Tempo jeweils kontinuerlich hoch - ganz zur Freude der sportlichen Jugendlichen. «Das isch nu sträng», meinte Sven Caveng nach seinem wilden Wellenritt trocken.
Markus Arnold