Uri und die SBB rüsten sich für Ernstfälle

Im Ereignisfall im Gotthard-Basistunnel rücken vor allem Urner Einsatzkräfte aus. Die Kosten übernehmen die SBB. Am 25. Mai berät der Urner Landrat die entsprechende Leistungsvereinbarung.
06.05.2016

Am 1. Juni ist offizielle Eröffnung, und ab Ende Jahr wird der Gotthard-Basistunnel fahrplanmässig in Betrieb sein. Voraussetzung für die Betriebsbewilligung durch das Bundesamt für Verkehr ist eine geeignete Einsatzorganisation bei besonderen Ereignissen. Bereits im Juni 2014 hatten die SBB mit dem Kanton Uri eine Vereinbarung getroffen zur Umsetzung des Interventionskonzepts Nord während der Vorbereitungs-, Schulungs- und Aufbauphase. Diese Zusammenarbeit soll nun per 1. Juni durch eine neue auf die Betriebsphase ausgelegte Vereinbarung abgelöst werden. Dem Urner Landrat wird an der Session vom 25. Mai diese zur Genehmigung unterbreitet. Betroffen ist insbesondere die Chemiewehr Uri, deren Personalbestand bereits erhöht wurde. Ebenfalls Teil des Konzepts ist der Rettungsdienst des Kantonsspitals Uri.

Mehr dazu in der Ausgabe vom 7. Mai 2016.


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