Bei ausgezeichneten äusseren Bedingungen konnte am 28. und 29. Dezember in Campra, dem Langlauf-Eldorado oberhalb Olivone, zu einem FIS-Rennen gestartet werden. Die Rennen auf der anspruchsvollen Strecke am Lukmanierpass sind jeweils in allen Kategorien ausgezeichnet besetzt. Roman Furger, der dem B-Team von Swiss-Ski angehört, und Philip Furrer, der sich mit ausgezeichneten Resultaten bereits Weltcupeinsätze verdiente, wurden speziell im Wachsbereich - nebst der offiziellen Betreuung durch ZSSV-Cheftrainer Marc Steur - von Edi Schilter, USV, zusätzlich unterstützt. So konnten die beiden Urner mit optimal präpariertem Material an den Start. Das Sprintrennen wurde in der klassischen Stilart, und das Distanzrennen in der freien Technik gelaufen. Im Sprint setzte sich Philip Furrer mit dem 6. Rang im Prolog von Beginn weg sehr gut in Szene. Inmitten der besten Sprinter der Schweiz erreichte er den Halbfinal, um dann im kleinen Final den beachtenswerten 7. Platz zu erkämpfen.
Roman Furger kam im Sprint bis in den Viertelfinal, bewegte sich dann im Distanzrennen über 15 Kilometer bis kurz vor dem Ziel in den Podestplätzen. Ein unerklärlicher Einbruch kurz vor dem Rennende machte aber alle Hoffnungen zunichte, der resultierende 10. Platz war denn auch nur ein kleiner Trost für den hoffnungsvollen Schweizer Nachwuchsläufer. Philip Furrer teilte sein Rennen geschickt ein und wurde dafür mit dem 9. Schlussrang belohnt.
Platz 2 an der LanglaufnachtAm Donnerstag, 30. Dezember, startete Philip Furrer bereits zu seinem nächsten Rennen. Im Showsprint an der Langlaufnacht mitten in Adelboden belegte er den hervorragenden 2. Rang. Nur hauchdünn musste sich der Andermatter im Finale gegen Christoph Eigenmann, der bereits für die WM selektioniert ist, geschlagen geben.
Josef Mulle / UW